m o v e : befreiend bewegen

BEREITSCHAFT

BEREITSCHAFT

Spürst du ein Sehnen, Drängen, Streben
nach dem echten wirklichen Leben?
Hörst du den Ruf deines Herzens ganz leise
nach liebevoller Lebensweise?

Möchtest du deine Flügel entfalten,
dich befreien von lähmendem Alten,
voll Neugier und Freude Neues erschaffen
mit der Kraft deiner Liebe, ganz ohne Waffen?

Befreit von Fesseln dumpfer Gedanken,
von Zweifeln und Ängsten, vom Zaudern und Wanken,
befreit von Mustern lähmender Zwänge,
von Einsamkeit und Frust und Enge,
wirst du frei: für die Liebe im Leben,
für ein beglückendes Nehmen und Geben,
frei, als Beitrag zum Weltgeschehen
deinen eigenen Weg zu gehen.

Mit viel Mut und großer Lust
tun was du willst, nicht was du musst,
tun was gut ist für dich, für uns alle –
so entkommen wir alle der Falle
von Unterdrückung, Gewalt und Geld,
die uns alle gefangen hält.

Lebendig und kraftvoll, leicht und frei,
verbunden in Liebe, vom Glück ganz high,
sehnst du ein solches Leben herbei?
Kannst du es spüren: Es ist soweit?
Freust du dich auf die neue Zeit?
Ja, dann bist du wirklich bereit!

Möchtest du dich frei machen von Hinderlichem, möchtest du frei werden für das wirklich Wichtige und Wohl-Tuende im Leben?

Ist es vielleicht genau das, wonach du dich gerade sehnst, was du suchst, worauf du dich freust, worauf du nicht mehr länger warten möchtest, wozu du bereit bist?
Dann bist du genau bei der ersten Herzensqualität goldrichtig. Sie ist wie ein Tor, das du jetzt weit öffnen kannst und voll Vorfreude hineingehen kannst ins pulsierende Leben – auf den Weg zu Freiheit, Liebe und Selbstverwirklichung.

Mit der Bereitschaft beginnt alles. Wenn du nicht wirklich bereit bist, ist es besser, jetzt noch nicht zu beginnen – das wäre bloß anstrengend, mühsam, verkrampft, schwierig oder gar unmöglich. Da wäre es wichtig, dich zuerst bereit zu machen, Ängste, Unklarheiten, Widerstände zu beseitigen – bis du Neugier, Vorfreude und Begeisterung spüren kannst.

Woran kannst du erkennen, ob du bereit bist? Ganz einfach – wenn dich etwas besonders neugierig macht, sehr interessiert, du dich voll darauf freust, du echt begeistert bist, wenn du es schon kaum erwarten kannst, dass es endlich los geht.

  • Ist BEREITSCHAFT eine Stärke von mir – oder eine Schwäche?
  • Bin ich leicht zu begeistern? Oder kommen immer wieder Wenns und Abers?
  • Kann ich mich voll auf Kommendes, auf Interessantes, auf Neues freuen? Oder fällt mir das schwer?
  • Merke ich es, wenn ich bereit bin, wenn es losgehen kann?
  • Kann ich alle möglichen Bedenken, Zweifel, Widerstände einfach loslassen,
    damit ich wirklich losstarten kann, um zu verwirklichen, was ich mir wünsche?

BEJAHUNG

BEJAHUNG

Du bist wirklich bereit für eine schöne Zeit?
Du willst es dir geben, das pulsierende Leben?
Du willst leben und lachen, genießen und lieben
befreit von kraft- und zeitraubenden Dieben?

Frag dich mal selbst – und hörst du ein JA,
dann ist dein JA zum Leben schon da.

Das JA macht das Leben leicht und schön.
Sag einfach JA – und du wirst es schon sehen:
Dein klares JA aus ganzem Herzen
vertreibt dir Zögern, Zweifel und Schmerzen.

Dein JA bringt dir volle Zuversicht,
bringt deine wertvollen Schätze ans Licht,
dein JA aus deinem reinen Gewissen
befreit dich von allen Gewissensbissen.

Klar im Geist kannst du unterscheiden,
was dir gut tut – und was dich lässt leiden.
Was gut tut, darauf lässt du dich ein,
und kannst dich von dem, was nicht gut tut, befreien.

Lass Negatives erst gar nicht herein,
wenn’s wichtig ist, dann sagst du auch NEIN:
Nein zu negativen Gedanken und Zwängen,
die dich in Richtung Trennung drängen.
Ein Nein zum Nein ist ein deutliches JA,
es macht dich frei und liebend und klar,
ein Nein hilft auch Andern oft mehr als na-ja.

Dein JA zu dir selbst, zum Andern, zum Wir,
verbindet dich jetzt mit dem Leben hier.
Kannst du es jetzt hören, dein JA?
JA?
Dann starte los – kraftvoll und klar.

Wirklich bereit sein ist wie das Öffnen eines Tores, durchzugehen, hinaus ins wirkliche Leben. Ängste, Zweifel und Hindernisse werden klein, wenn Vorfreude und Begeisterung groß werden. Daran kannst du erkennen, dass du bereit bist für ein klares und deutliches JA: JA – jetzt geht es los! JA – jetzt gehe ich los! JA – jetzt gehen wir los!

Bist du bereit? Bereit dich zu entwickeln und zu entfalten? Bereit dich zu befreien von dem, was dich noch festhält? Um frei zu werden für die Verwirklichung deiner Vorhaben, deiner Träume? Kannst du es kaum erwarten? Ja? JA??? Dann tanze mit uns dieses freudige JA…
Nein? Wirklich nicht? Mit Bewegung und Begegnung kannst du dir vielleicht ertanzen, was dir noch fehlt dafür, für ein …

… JA zu dir selbst, zu deinen Gedanken und Gefühlen, zu deinen Wünschen und Träumen, zu deinen Fähigkeiten und
     Eigenheiten – aber auch zu dem, was du an dir selbst nicht so toll findest und längst verändern möchtest.

… JA zu anderen Menschen in deinem Leben, die für dich ganz wichtig sind, die du magst, die du liebst – und auch zu jenen,
     die dich zu viel Geduld und Toleranz herausfordern…

… JA zum Leben mit allen seinen schönen und anstrengenden Facetten, und die Bereitschaft, das Beste draus zu machen.

Es geht um eine positive zuversichtliche Lebenseinstellung, ein bewusstes JA: JA zur Befreiung von “altem” Denken und Handeln, das dich behindert, dich Energie kostet, dir und anderen Menschen das Leben schwer macht. Ein JA kommt aus deinem liebenden Herz und deinem reinen Gewissen – zu allem, was gut ist für dich und für uns alle, was in Ordnung ist und was in Ordnung kommen soll.

Ein JA ist auch ein NEIN zum NEIN – was nicht gut ist für dich, was nicht gut ist für uns alle: Lebensfeindlichkeit, Trennung, Täuschung, Neid, Gier, Gewalt… Zu diesen negativen “Kräften” und “Zwängen” brauchen wir nicht JA und AMEN zu sagen, sondern ein klares bestimmtes NEIN – das ist gleichzeitig ein Ja zum Leben, zur Befreiung, zur Veränderung.

Ein unmissverständliches in Verbundenheit, Freundschaft und Liebe gesagtes NEIN tut nicht nur nicht weh, sondern hilft auch dir selbst, dich zu schützen. Und kann dem anderen helfen zu erkennen, was nicht stimmig ist und zu seinem JA zu finden.

  • Tu ich mir leicht, solche JAs (und NEINs) zu sagen? Oder fällt mir das eine oder andere schwer?
  • Habe ich eher eine positive, bejahende Lebenseinstellung? Oder eine kritisierende, ablehnende, negative?
  • Kann ich einfach JA sagen zu mir selbst, so wie ich nun mal bin? Oder bin ich selbst mein größter Kritiker?
  • Kann ich auch andere Menschen einfach so nehmen wie sie sind? Oder tu ich mir schwer mit jenen, die ziemlich anders sind, anders denken, anders handeln?
  • Kann ich JA sagen zu den schönen Seiten des Lebens und auch zu den unschönen? Kann ich das Schöne genießen und das Unschöne verschönern, verändern oder notfalls auch NEIN sagen?

WAHRHAFTIGKEIT

WAHRHAFTIGKEIT

Ich hab zu mir selbst schon JA gesagt,
auch wenn mich manchmal Zweifel plagt.
So wie ich bin, so bin ich eben,
so will ich auch mein Leben leben.
 
Was mich nervt, das will ich lassen,
was ich hasse – eben hassen,
was ich liebe, wirklich lieben.
Was mir ins Gesicht geschrieben,
fühl ich tief in meinem Herzen,
sei es Liebe, sei’n es Schmerzen.
 
Was ich denke, will ich denken,
mich nicht mehr verkrampft verrenken,
nicht mehr mit den Lebenslügen
mich und andere nur betrügen,
mich nicht krümmen und verbiegen,
nur um Zuwendung zu kriegen.
 
Ich spiel nicht mehr den noblen Herrn,
den viele Frauen hätten gern,
gehör nicht mehr zu feinen Damen,
ich nenn die Dinge bei ihrem Namen,
will zeigen, wie ich wirklich bin,
Versteckenspiel ist nicht mehr drin.
 
Was ich echt bescheuert find,
sag ich einfach – wie ein Kind,
was ich gut find, will ich loben,
bin ich wütend, will ich toben,
bin ich traurig, lass ich’s rinnen,
will mich spüren mit allen Sinnen.
 
Was mich trennt, will ich verbinden,
was ich suche, will ich finden,
endlich ändern, was mich stört,
auch wenn sich das nicht gehört.
 
Echt zu sein – sei doch mal ehrlich,
ist das wirklich so gefährlich?
Stehst du voll zu deiner Wahrheit,
bringt das dir und andern Klarheit,
macht dich frei und lässt dich handeln,
Frust in Lust und Liebe verwandeln.

Das JA-Wort zu dir selbst ist wie eine liebende Verbindung mit deinem eigenen Wesen.

Du hast dich entschieden, dein Leben wirklich zu leben und zu lieben: JA so bin ich, wirklich und wahrhaftig. Der nächste Schritt ist, einfach du selbst zu sein. Mit allen deinen Schwächen und Stärken, mit deinen Ängsten und Träumen. Genau wie du dich gerade fühlst – lustig oder traurig, wild oder sanft, leidenschaftlich oder zärtlich, einsam oder verbunden. Du darfst deine Gefühle, Wünsche, Widerstände, Schwierigkeiten zeigen.

Vielleicht kannst du auch unangenehme Wahrheiten an dir wahrnehmen, wie Unsicherheit, Angst, Zweifel, Traurigkeit, und spüren, zulassen, aushalten, um sie verwandeln zu können – z.B. in Mut, Freude, Liebe. Dabei können dich andere Menschen sehr motivieren, ermuntern und unterstützen, die deine Wahrheit wahrnehmen und dir in ihrer eigenen Wahrhaftigkeit begegnen.
Deine Belohnung: Dich befreit fühlen von Lasten, Fesseln, Zwängen, deine wahre Kraft spüren können, deine wahren Fähigkeiten erkennen und einsetzen können. Das Leben in seiner ganzen Schönheit wahrnehmen, selbst gestalten und genießen. Wirklich du selbst sein zu können macht dich also stark und sicher, aktiv und kreativ, liebenswert und glücklich – im Tanz und in deinem Alltagsleben.

Wahrhaftig, echt, authentisch werden und sein – eine ganz schöne Herausforderung, aber wichtig und lohnend. Ein Abenteuer – lass dich einfach darauf ein, und du wirst sehen, wie leicht es eigentlich ist, wahrhaftig zu sein. Und wie leicht es das Leben macht.

  • Fällt mir das leicht, authentisch und echt zu sein? Kann ich gar nicht anders? Oder fällt es mir schwer?
  • Habe ich eher angenehme Gedanken und Gefühle, oder mehr unangenehme, quälende?
  • Kann ich zeigen, wie ich bin, was ich fühle, was ich denke, wie es mir gerade wirklich geht, oder verstelle oder verstecke ich mich lieber, weil ich mich schäme oder anderen meine Wahrheit nicht zumuten möchte?
  • Was passiert, wenn mir andere sagen oder zeigen, was sie an mir wahrnehmen? Wie kann ich auch Kritik vertragen? Bin ich da leicht genervt, wütend oder beleidigt? Oder dankbar für das Aufzeigen meiner blinden Flecken?
  • Was passiert, wenn ich Unangenehmes, Unerwünschtes, Unechtes an mir entdecke? Bin ich da traurig, wütend, verzweifelt? Oder kann ich das Unerwünschte leicht loswerden und das Unechte in Echtes verwandeln?

MUT

MUT

Wahrhaftig sein – schön und gut,
doch dazu braucht es oft viel Mut.
Mut zum JA und auch zum NEIN.
Mut, dich endlich zu befrein
von allem, was nicht wirklich passt,
von Lüge, Frust und Mist und Last.
 
Mut, dich zu zeigen, wie du bist,
was du willst und was du kannst,
Mut zum Bezwingen deiner Angst.

Nicht mehr ducken und still leiden,
nicht mehr brav Konfliktvermeiden,
deine wahre Meinung zeigen,
auf die Barrikaden steigen,
findest du etwas ganz schlecht,
hundsgemein und ungerecht.

Wenn es sein muss, Grenzen sprengen,
die dich fesseln und beengen,
endlich Licht ins Dunkel bringen,
dich nicht mehr zum Wegschaun zwingen.

Deine eigenen Gedanken denken,
und dein Leben selber lenken,
frei und selbstbestimmt gestalten,
und nicht bloß Besitz verwalten.

Mut bringt dich in deine Kraft –
und schon hast du es geschafft,
wovor dir bisher hat gegraut,
was du dir nie hast zugetraut,
was dir bewundernswert gelingt,
dir und andern Freude bringt.

Versuch es einfach, es zu wagen,
nicht mehr zögern, flüchten, klagen.
Sammle deinen ganzen Mut,
tu es einfach – es wird gut,
es wird besser, es wird toll,
es wird einfach wundervoll.

Wundern wirst du dich, wie leicht
sich dann Angst und Zweifel schleicht,
du wirst sicher, stark, bereit.
Worauf warten? Es ist Zeit!

Wahrhaftig, echt, authentisch sein – schön und leicht wenn du das schon kannst. Oder eine ganz schöne Herausforderung, da kannst du Mut gut gebrauchen.

  • Mut, deine eigenen Gedanken zu denken, deine eigenen Gefühle zu fühlen
  • Mut, deinen Körper zu spüren, zu zeigen und tanzen zu lassen
  • Mut, zu dir selbst zu stehen, zu deinem Wesen, zu deiner Eigen-Art
  • Mut zum JA und auch zum NEIN
  • Mut zur Befreiung von Trennendem und Schädlichem
  • Mut zum Gemeinsamen, zum Verbindenden
  • Mut zur Liebe – zu dir selbst, zu anderen Menschen, zur Natur

Es ist der Mut, deiner eigenen Wahrheit, deiner Intuition, deinem Gewissen, der Stimme deines Herzens zu folgen. Mutig zu verwirklichen, was du als richtig und wichtig erkannt hast. Dich von nichts und niemandem davon abhalten zu lassen – weder von eigenen noch von fremden Bedenken. Mut zum Risiko des Scheiterns – und Mut, nach einem Scheitern einen neuen Anlauf zu nehmen.

Dieser Mut macht dich frei

  • von beengenden Grenzen, Fesseln, Abhängigkeiten und faulen Kompromissen
  • von Selbstabwertung und Selbstzweifeln
  • für die Schaffung Nutzung neuer Freiräume mit deiner frei gewordenen Energie
  • für die Verwirklichung deiner kreativen Ideen, deiner Träume
  • für die wahrhaftige Begegnung mit anderen Menschen
  • für die Erschließung und Entfaltung deines vollen Potenzials

Dein Mut ermöglicht dir Erfolgserlebnisse und gibt dir frische Motivation. Mut ist ein Vitaminstoß für dein persönliches Wachstum und die Entwicklung deiner Herzensqualitäten.

  • Bin ich eher mutig oder öfters mutlos?
  • Was passiert, wenn ich einfach mal etwas riskiere, was mir wichtig ist, mir aber auch Angst macht? Geht das leicht schief oder ist es vielleicht gar nicht so schlimm, wie ich befürchtete?
  • Wie ist das Erfolgserlebnis, wenn ich richtig mutig war?
  • Und wie fühle ich mich, wenn mich der Mut verlassen hat und ich lieber nichts riskiere?

WILLENSKRAFT

WILLENSKRAFT

Mutig hast du es gewagt,
endlich zu tun, was dein Herz dir sagt,
loszuwerden was dich blockt,
anzustreben was dich lockt.

Du bist über deinen Schatten gesprungen,
Neues ist dir gut gelungen,
hast manche Grenzen überschritten,
die dich vom Leben abgeschnitten,
hast schon deinen Weg gefunden,
Hindernisse überwunden,
weißt jetzt, was du wirklich willst,
wie du deine Sehnsucht stillst.

Nun brauchst du den Willen und die Kraft
für deine Lebenswanderschaft.
Kraft gibt dir dein eignes Wollen,
nicht das Müssen und das Sollen.

Will Wichtiges nicht gleich gelingen,
lässt du dich nicht vom Weg abbringen.
Du gibst nicht auf, versuchst es wieder,
nichts hält dich auf, niemand dich nieder.

Es kommt nach jedem Schicksalsschlag
eine neue Chance, ein neuer Tag.
Du willst heraus aus deinem Loch?
Du willst es? Also kannst du es doch:
Entschlossen nach deinen Zielen streben,
den wirklich wichtigen im Leben.

Zählt für dich nur dein eigner Wille?
Außer dir gibt’s doch noch so viele,
alle wollen wachsen und leben,
für alle soll es Chancen geben.
Wer bloß im Speck leben will wie Maden,
wird damit vielen anderen schaden,
und auch sich selbst – Egomanen sind einsam.
Willst du das? Oder lieber leben gemeinsam?

Ist dein Wollen im Einklang mit dem Wohl von uns allen,
wird’s für dich leicht und uns allen gefallen.
Dein Wollen und Können, dein Tun und Sein,
nutzt dir und uns allen – ist das nicht fein?

Bewusste Willenskraft lässt dich verwirklichen, was du mit Mut begonnen hast. Im Leben wie im Tanz:
Du willst

  • dich nicht von deinem Weg abbringen lassen
  • deinen Platz in der Welt zu finden und einnehmen
  • dir deine tiefsten Wünsche erfüllen
  • deine kühnsten Träume verwirklichen

Bewusster Wille ist deine lebendige Kraft, die dich bereit, handlungsfähig, mutig und ausdauernd macht.
Wenn du es wirklich willst, kannst du auch schaffen, was du dir bisher noch nicht zugetraut hast. Nichts und niemand kann dich aufhalten und abhalten – wenn du das nur willst. Hindernisse und Schwierigkeiten werden zu Lernaufgaben und Übungspartnern für deine Willenskraft. Du gibst auch nicht auf, wenn Wichtiges nicht klappt, sondern versuchst es nochmals, anders oder später. Auch Angriffe, Beleidigungen und Verunsicherungen von außen oder Schicksalsschläge kannst du als Erfahrungen nutzen und Kraft für einen neuen Anlauf schöpfen.

Ein gut entwickelter Wille richtet dich immer wieder auf und aus auf die wichtigen Ziele in deinem Leben.
Deine Energie folgt deinen Gedanken und hilft dir bei deren Verwirklichung.
Mit der Stärkung deiner Willenskraft kannst du deine Stärken stärken und Schwächen in Stärken verwandeln.

Klingt vielleicht egoistisch, ist es aber nicht:

  • wenn du auch anderen Menschen ihr Recht zugestehst, ihren eigenen Willen zu ihrer eigenen Entwicklung nutzen
  • wenn wir nicht nur unseren eigenen Willen versuchen durchzusetzen, sondern gleichzeitig unseren gemeinsamen Willen finden
  • wenn wir darauf achten, unsere Willenskraft nie zum Schaden anderer Menschen oder der Natur einzusetzen

So können wir gemeinsam unsere Willenskraft konstruktiv nutzen, zum eigenen Wohl, zum Wohl anderer Menschen, der Gemeinschaft und unserer gemeinsamen Umwelt. So können wir unser Leben nach unserem eigenen Willen gestalten und gleichzeitig mit anderen Menschen gut auskommen. Wenn also der persönliche Wille im Einklang mit dem “Willen” der Gemeinschaft ist, werden wir gemeinsam die anstehenden und notwendigen Veränderungen zu einer positiven Entwicklung unserer Gesellschaft schaffen: Die Evolution “will”, dass sich das Intelligentere, das Bessere, das Gemeinsame durchsetzt – und bisher hat sie es letztlich immer geschafft, nicht zuletzt dank vieler bewusster mutiger willensstarker Menschen.

  • Habe ich einen starken Willen oder könnte und sollte er stärker sein?
  • Bezeichnen mich manche Mitmenschen als eigenwillig, schwierig, stur – dabei habe ich bloß meine eigene Meinung, weiß was ich will und was nicht, was gut ist für mich und was nicht. Und danach richte ich auch mein Handeln, setze mich dafür ein mit ganzer Kraft.
  • Ist es mir egal, ob es vielleicht anderen (oder gar mir selbst) schadet, wenn ich meinen Willen durchsetzen will? Oder versuche ich, meinen Willen mit dem “Willen” der Gemeinschaft oder der Natur in Einklang zu bringen?
  • Könnte ich noch eine Portion Willenskraft gut gebrauchen, um mich nicht mehr so leicht gegen meinen Willen beeinflussen, herumkriegen und manipulieren zu lassen?

AKZEPTANZ

AKZEPTANZ

Kann es sein, dass du dich oft beklagst
über das, was du an dir selbst nicht magst?
Was dir wieder und wieder passiert,
was sich nicht und nicht verliert,
was dir im Leben so oft begegnet,
ob die Sonne scheint oder es regnet:

Deine ungeliebten Muster…
Die machst du selbst, du Lebens-Schuster,
bist doch dein eigener Unglücks-Schmied.
Mit einem Selbst-Anklage-Lied,
mit vernichtender Selbstkritik
führst du gegen dich selbst nur Krieg.

Willst du lieber Liebe und Frieden?
Hast du dich dafür entschieden,
versuch, dich selbst zu akzeptieren.
Hast ja doch nichts zu verlieren
außer dem Gefühl der Trennung,
Einsamkeit und Selbstverkennung.

Dein „Ego“ täuscht dir Trennung vor,
die Liebe öffnet dein Herzenstor,
die Akzeptanz lässt das Ego schmelzen,
holt dich runter von deinen Stelzen
auf den Boden der Realität,
wo es leichter und schneller geht:

Du kannst über dein Getue und Schwächeln
nun herzhaft lachen, milde lächeln,
kannst deine Muster in Liebe leben,
musst ihnen keine Kraft mehr geben,
kannst sie leicht in Stärken verwandeln,
in Kraft und Willen zum eigenen Handeln:
Leiden in Freude, Verwirrung in Klarheit,
Selbstbetrug und Verstellung in Wahrheit.

Tanz doch deinen Akzep-Tanz,
steig dir nicht mehr selbst auf den Schwanz.
Lass deine Lachfalten sich entfalten
und deine Wickel sich lustvoll entwickeln.
Du willst – wie wir alle – glücklich sein?
Tanz und lieb dich ins Glück hinein!

Willst du dich mal über deine kleinen und großen Schwächen selbst lustig machen? Um dich selbst dann viel leichter wirklich voll und ganz annehmen zu können, so wie du nun mal bist oder gerne wärst?
Entwicklung und Entfaltung darf auch richtig Spaß machen – ganz besonders mitten im Fasching:
Ausgelassen spielen, ungeniert tanzen, herzhaft lachen, ganz viel Jux und Tollerei – und dabei die Herzensqualitäten erleben und stärken.
Es tut so gut, einmal auch das herauszulassen, zuzulassen, leben zu lassen, was in dir steckt, was du am liebsten vor dir selbst und anderen Menschen verstecken möchtest. Oder was du sehr gerne leben möchtest, es aber nicht tust, dich nicht traust, es dir nicht erlaubst. Zum Beispiel:

  • was du an dir selbst nicht magst, etwa Ungeduld, Perfektionismus, oder deine Figur…
  • was du schwer annehmen kannst, gerne verändern oder überhaupt loswerden würdest
  • auch mal nicht nur deine Schokoladenseite zeigen, sondern auch Schattenseiten von dir ins Rampenlicht bringen
  • ungelebte Wünsche, Träume, Sehnsüchte wenigstens in Verkleidung mal so richtig aufleben lassen und ausleben
  • was in dir verwickelt ist – und auf Ent-wicklung wartet

… auf eine lustige lustvolle augenzwinkernde Art, die dich selbst und andere zum Lachen bringt – und mit anderen lachen, denen es auch nicht viel anders geht.
Zulassen, Einlassen und Lachen macht es dir viel leichter, dieses echte einzigartige unvollkommene liebenswürdige Wesen anzunehmen, das du ja trotz oder gerade wegen deiner menschlichen “Schwächen” bist. Das sich gerade dann ent-wickeln und ent-falten kann, wenn du es schaffst,

  • deine ungeliebten Eigenschaften, Wickel und Verwicklungen herzlich zu umarmen und anzunehmen
  • deine Falten auf deinem Gesicht – diese Spuren des Lebens – in Lachfalten zu verwandeln

Schlüpfe mal in eine Faschings-Verkleidung, in der du zeigen kannst, was du nicht länger verbergen willst, sondern aufleben oder sich entwickeln lassen möchtest. Die du ganz oder teilweise ablegen kannst wie ein altes Gewand.

SELBSTACHTUNG

SELBSTACHTUNG

Wie gut – sich selbst zu akzeptieren,
nicht mehr in Selbstabwertung zu verlieren,
in Schwachstellen Baustellen sehen können,
ihnen liebevolle Beachtung gönnen,
sie erkennen, sehen und behandeln
und in eigene Stärken verwandeln.

Deine sehnlichsten Wünsche beachten,
deine Selbstverachtung entmachten,
nicht mehr schlecht von dir selbst denken,
dir selbst ganz viel Liebe schenken.

Lass dein einzigartiges Wesen
endlich gesunden und genesen,
von dir selbst geachtet, gewürdigt, geliebt,
kannst du selbst geben, was dir man gibt.

Kannst du wirklich dich selbst achten,
können Liebe und Glück bei dir übernachten,
und nicht mehr schwinden bei Tageslicht –
dein Strahlen erscheint in deinem Gesicht.

Selbstachtung tut dir selbst so gut,
bestärkt dich in deinem Lebensmut,
lässt dich wachsen, wirken und weben
ein von Freude und Liebe erfülltes Leben.

Wir Menschen wollen doch lieben, uns geliebt fühlen, einfach glücklich sein. Liebe und Glück beginnt bei dir selbst, bei deiner SELBSTACHTUNG:

  • deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse ernst nehmen
  • deine ungelebten Sehnsüchte (auf)leben lassen
  • deine ungeliebten Seiten akzeptieren, dich dafür nicht selbst verurteilen oder gar schuldig fühlen
  • deine Schwächen als Entwicklungspotenziale und Lernaufgaben sehen und sie in Stärken verwandeln
  • alle bewussten und verborgenen Formen von Selbstablehnung und Selbstverachtung beenden
  • dich von Meinungen und Bewertungen anderer Menschen nicht länger provozieren, kränken oder behindern lassen

Deine ungeliebten Seiten, deine ungelebten Sehnsüchte sind Ausdruck deines momentanen Lebenszustands und Ergebnis aller deiner Lebenserfahrungen. Unangenehme bis schreckliche Erlebnisse haben vielleicht auch bei dir eine gesunde Selbstachtung behindert.

Es hat absolut nichts mit Egoismus zu tun, dich selbst, dieses einzigartige Wesen mit deinen Eigen-Arten zu beachten, zu achten, zu mögen, zu lieben. Selbstachtung ist Ausdruck dieser Liebe zu dir selbst. Wenn du diese Liebe wirklich finden, zulassen und spüren kannst, tief in deinem Herzen, dann kann sie sich in dein ganzes Sein und in deine Umgebung ausbreiten und bei dir selbst und deinen Mitmenschen wunder-volle Veränderungen auslösen. Beispielsweise die Achtung anderer Menschen, aller Lebewesen und unseres wunderbaren Planeten.

Andere Menschen können sehr hilfreich sein, diese Selbstachtung aufzubauen und zu stärken, wenn sie dir ihre Achtung und Zuneigung zeigen.
Herzlichen Glückwunsch, wenn diese gesunde Selbstachtung für dich schon selbstverständlich ist.

  • Jetzt mal ganz ehrlich: Mag ich mich wirklich, achte ich mich voll trotz aller meiner “Mängel”?
    Oder kommt es vor, dass ich mich selbst abwerte oder gar verachte?
  • Was mache ich, wenn mir wieder mal etwas passiert ist, was ich nicht wollte, was mir und anderen nicht gut tut?
    Hadere ich mit mir selbst oder versuche ich es wiedergutzumachen und künftig zu vermeiden, es einfach anders und besser zu machen?
  • Fühle ich mich schlecht, klein und wertlos, wenn ich kritisiert, abgewertet, missverstanden oder gar angegriffen werde?
    Oder kann ich damit gut umgehen, weil ich mich selbst wirklich achte?
  • Schenke ich mir selbst mindestens genauso viel Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe wie meinen Kindern, meinem Partner, meinen Freunden?
  • Könnte ich noch einen Schub Selbstachtung gut gebrauchen, um mich selbst wirklich achten und lieben zu können?

SELBSTERKENNTNIS

SELBSTERKENNTNIS

Selbstachtungsvoll kann ich mich nun trauen,
in mich selbst hineinzuschauen.
Was ich finde – das bin ich.
Ich schau mir selbst zu, erkenne mich:

Wie ich denke, fühle, ticke,
mich in ermüdende Kämpfe verstricke,
streu selbst Sand in mein Getriebe,
merk, wie ich trickse, wie ich liebe,
was ich mir wünsche, was ich brauche,
wie ich mich selbst oft schlauche,
ob ich gut nehmen kann und auch geben,
was mir wichtig ist im Leben.

Wie ist mein Denken, Fühlen, Wollen, Tun?
Bin ich rastlos? Kann ich gut ruhn?
Such ich nur das, was mir angenehm?
Ist mir das Unangenehme einfach bequem?
Fühl ich mich schlecht oder fühl ich mich gut?
Bin ich voll Angst oder Lebensmut?
Fühlt sich was krank an oder gesund?
Stottert mein Motor oder läuft er rund?
Spüre ich mich in Teile gespalten?
Kann ich selbst mein Leben gestalten?

Such ich ständig nach Sündenböcken
und Menschen, die meine Wunden lecken?
Will ich dankbar nutzen zum Selbst-Erkennen,
was andere mir spiegeln können,
wenn sie mir sagen, wie sie mich sehen?
So kann ich blinde Flecken erspähen,
Licht ins Dunkel meiner Seele bringen,
mich nicht mehr selbst in Zwänge zwingen.
Will mich mein Gewissen warnen
oder bloß meine Ängste tarnen?
Will mich mein Gefühl bestärken
was gut und schlecht ist, selbst zu merken?

Was will ich lassen – was verändern
in meiner Mitte, an meinen Rändern?
Möchte ich mich mehr in mir selbst zentrieren,
mich nicht mehr zu sehr im Außen verlieren?
Ist mir nur Gewohntes geheuer?
Bin ich offen für Abenteuer?

So viele Fragen, Fragen über Fragen,
kann mir bitte wer Antworten sagen?
OK – ich versuch sie mir selbst zu geben,
das macht mich wirklich fit fürs Leben.

Mit Hochachtung vor und Liebe zu dir selbst ist diese Selbsterforschung direkt ein spannendes Vergnügen.

Du brauchst bloß aufmerksam und bewusst nach innen zu schauen, um dein eigenes Wesen zu erkennen, all deine wertvollen und auch deine verbesserungswürdigen Facetten, Hintergründe und Auswirkungen deiner Gedanken, Gefühle, Absichten und Handlungen. Die “Schuld” an dem, was dir im Leben passiert, brauchst du nicht mehr auf irgendwelche Sündenböcke abschieben: auf ungünstige Umstände, auf die gnadenlose Leistungs-Gesellschaft, auf missgünstig erscheinende Menschen. Das funktioniert ohnehin nicht: Was du an dir selbst nicht sehen willst, wofür du andere verantwortlich machen möchtest, dieser Ball wird dir vom Leben gnadenlos zurückgespielt. Solange du das nicht erkannt und verändert hast, wird es dir immer wieder passieren. Wenn du jedoch deine wiederkehrenden hinderlichen und trennenden Denk- und Verhaltens-Muster erkannt hast, ohne dich zu verurteilen oder gar zu verachten, dann kannst du sie annehmen und in Verbindendes verwandeln.

SELBSTERKENNTNIS beginnt bei mir selbst. Ich erkenne mich selbst, indem ich mein eigenes Sein und Tun immer wieder beobachte, überprüfe, “in Frage” stelle:

  • Was will ich wirklich? Was tue ich wirklich?
  • Entspricht das meinen Wünschen, meinen Vorhaben, meinem Gewissen, meinem Gefühl?
  • Spüre ich Widerstände oder warnende Impulse?
  • Bin ich nur auf meinem Ego-Trip unterwegs oder handle ich auch zum Wohl des Ganzen?
  • Wie fühle ich mich? Gut oder schlecht? Angenehm oder unangenehm? Gesund oder ungesund? Ganz oder gespalten? Geliebt oder getrennt?

Was sich gut anfühlt, darf bleiben und verstärkt werden, was sich nicht gut anfühlt, möchte angeschaut und verändert werden.

Auf deinen eigenen Verstand und dein eigenes Gefühl kannst du dich ganz sicher verlassen. Mit der Gewissheit, dich selbst wirklich zu kennen, kannst du dich auf tiefe Begegnungen und Verbindungen mit anderen Menschen einlassen, für andere interessant, verbindlich und liebenswert werden. Besonders in der Begegnung mit anderen Menschen kannst du wertvolle Spiegelungen der Wirkungen deines eigenen Tuns geschenkt bekommen. Solche Erkenntnisse über dich selbst und Veränderungen, die dann möglich werden, können dich ein großes Stück weiter bringen in deiner Entwicklung zu dem Menschen, der du gerne sein möchtest. Denn du selbst bist der Lenker auf deinem Lebensweg – oder solltest es werden.

Erkennen schenkt Wissen, Wissen schenkt Sicherheit, Sicherheit ermöglicht Veränderung, Veränderung ist Entwicklung, Ent-Wicklung (von Verwicklungen) bedeutet Befreiung, Frei-Sein ist Glücklich-Sein und Lieben-Können. Und das will doch genau genommen jeder Mensch…

Was passiert öfter in meinem Leben:

  • wertvolle Begegnungen und Erfolgserlebnisse, Glücksmomente und Dauerfreundschaften? Oder
  • Pleiten und Pannen, Pechsträhnen und Dauerkonflikte?

Und noch ein paar Zusatzfragen:

  • was läuft dabei gut – und was läuft da schief?
  • was ist mein eigener Anteil daran, wie es läuft?
  • was und wie stelle ich es an, um dieses Glück oder Pech zu provozieren oder zu produzieren?
  • wie gehe ich mit mir selbst und mit anderen Menschen um?
  • wie reagiere ich? Wie reagieren meine Mitmenschen auf meine (Re-)Aktionen?
  • was von alldem möchte ich so belassen, was davon will und kann ich ändern?

Antworten auf solche Fragen kann ich nur an einem Ort finden: in mir selbst…

VERANTWORTUNG

VERANTWORTUNG

Ich kenn mich gut und weiß wie ich tick,
wie ich mir selbst mach mein Pech und mein Glück.
Ich kenn meine Ängste und meinen Mut,
selbst zu entscheiden tut richtig gut!

Ich muss nicht mehr sagen: Ich war‘s nicht –
ich schau der Wahrheit ins Gesicht,
kann Fehler gestehen und in Zukunft vermeiden
statt unter Schuldschiebezwang zu leiden.
Was ich kaputt mach in Pech oder Wut,
mach ich sofort und gern wieder gut.

Steig ich jemand auf Schlips oder Kleid,
sag ich, es tut mir wirklich leid,
ich wollte dich doch nicht verletzen.
Lass uns bitte zusammensetzen
und klären, was ist mein Teil daran,
den Rest schau dir bitte selber an.
Dann können wir uns wieder gut verstehen,
und weiter als Freunde durchs Leben gehen.

Wer ist denn für mich verantwortlich?
Eltern? Partner? Gott? … Oder ich?
Ich selbst hab es doch in der Hand,
ob ich mitten im Fluss bin oder bloß am Rand,
wie es läuft, mein eigenes Leben,
was mich lässt vor Wut erbeben,
was mich antreibt Tag und Nacht,
was mich wirklich glücklich macht,
was mich manchmal lässt verzweifeln,
was ich ständig muss verteufeln,
ob ich achten und lieben kann,
jede Frau und jeden Mann.

Ich will nicht länger Opfer sein –
Selbstmitleid macht arm und klein,
will auch nicht mehr Täter spielen,
rücksichtslos rennen zu meinen Zielen,
ich lass mich nicht zu Bösem zwingen,
um Liebe, Geld und Ruhm zu erringen.

Meiner Verantwortung voll bewusst
vermeid ich Frust und suche Lust.
In meinem Leben führ ich selbst Regie,
befreie mich und meine Energie,
schaffe selbst neue Lebensräume
für mich und meine Lebensträume,
für ein freies Zusammenleben
mit anderen Selbst-Verantwortung Lebenden.

Verantwortung fürs eigene Tun, fürs eigene Leben übernehmen, das muss keine Schwerarbeit sein.
Ganz im Gegenteil – sie macht dich frei und stark und dir das Leben leicht. Kannst du dir das nicht vorstellen? Dann versuchs doch einfach.

Du kennst sie ja nun besser, deine einzigartigen Qualitäten und Fähigkeiten, aber auch so manche verbesserungswürdigen Gewohnheiten, Denk – und Verhaltensmuster wie möglicherweise

  • dir von deinem Perfektionismus die Freude an deinen Erfolgen schmälern lassen
  • aus Unsicherheit und Angst anstehende Entscheidungen auf die lange Bank schieben
  • die Last der Verantwortung für andere übernehmen, womit niemandem geholfen ist
  • dich dem Urteil anderer Menschen, dem Leistungsdruck oder dem Diktat aller möglichen Zwänge ausliefern und so Eigenständigkeit, Freiheit und Lebensfreude opfern
  • aus Angst vor Verlust und Verlassenwerden auf Gemeinschaft, Nähe und Liebe verzichten

Gibt es nicht andere, bessere Denk- und Handlungsmöglichkeiten?

Das Zauberwort heißt VERANTWORTUNG:

  • deine eigene Verantwortung übernehmen für dein eigenes So-Sein und Tun
  • nicht mehr Sündenböcke suchen für eigene Fehler
  • nicht mehr vermeintlichen Übeltätern “Schuld” zuschieben
  • dich nicht mehr als armes Opfer in Selbstmitleid oder ohnmächtiger Wut leiden lassen

VerANTWORTung ist deine eigene Antwort auf dein Dich-selbst-erkennen. Was du bewirkst mit deinem Tun, wie du wirkst und was du bei anderen Menschen auslöst, was du bewirken willst und was nicht. Fehler machen (dürfen), Schaden wiedergutmachen, aus Fehlern lernen, das heißt sie nicht zu wiederholen. Wenn dir das gelingt, veränderst du dein Leben nachhaltig – und auf einmal sieht die Welt ganz anders aus.
Das Vertrauen in dich selbst, in deine Intuition, macht dich ganz sicher: In jedem Moment zu wissen, was du brauchst oder eben nicht, was stimmig ist, was zu tun ist. Du kannst wirklich die volle Verantwortung übernehmen für dein Leben – als Antwort auf die Fragen, Bitten und Aufforderungen deines reinen Gewissens und deines liebenden Herzens.

Diese gelebte Selbstverantwortung lässt dich zu einem Lebenskünstler werden. Sie bringt dir große Zufriedenheit, Selbstsicherheit, Freiheit im Denken und Handeln. Handeln im Einklang mit deinem Gewissen und Mit-wirken am gemeinsamen Geschehen, einem Leben in Liebe zu dir selbst und zum Ganzen.

  • Lasse ich mich von meinem Gewissen, meinen eigenen Gefühlen und Gedanken, meinen Bedürfnissen, Wünschen und Träumen leiten?
    Oder von Glaubenssätzen, von Erwartungen, Gedanken und Urteilen anderer Menschen?
  • Lasse ich über mich bestimmen oder bestimme ich selbst?
    Übernehme ich selbst die Regie in meinem Leben – und erschaffe mir Wohlbefinden, Erfolg und Glück?
    Oder warte ich weiter darauf, dass mir das Glück in den Schoß fällt?
  • Fühle ich mich weiter als Opfer, verletzt, unterdrückt, ausgenützt von “bösen” Menschen oder einer ungerechten Gesellschaft?
    Oder steige ich aus der Opferrolle aus und mache mich selbst zum Wohl-Täter?

VERGEBUNG

VERGEBUNG

Du weißt doch: Niemand ist perfekt –
auch der nicht, der seine Fehler versteckt.

Vergib dir mal selbst verwerfliche Taten,
was dir misslungen und missraten,
was du verbockt hast, was du versäumtest,
was du nicht tatest, sondern bloß träumtest,
wenn du dich zwischen Stühle gesetzt hast,
wenn du Anderer Meinung zerfetzt hast,
wie oft du leider Schlechtes geschwätzt hast,
wie sehr du deine Liebsten verletzt hast.

Hast du dich dafür entschuldigt?
Oder scheinheilig deinem Ego gehuldigt?
Verurteilst du dich selbst dafür als schlecht,
arrogant und lieblos und ungerecht?

So blockierst du deine eigene Energie
und schaffst den Sprung aus dem Leiden nie!
Befrei dich von altem Groll, Frust und Pein,
lass die Vergangenheit vergangen sein,
um dich ins Hier und Jetzt zu bringen.
Höchste Zeit, übern eigenen Schatten zu springen
mitten hinein in dein eigenes Licht:
Vergebung erleuchtet dein Gesicht.

Vergib dir selbst aus ganzem Herzen,
dass du bereitet hast viele Schmerzen
dir selbst und Menschen, die dich lieben
und trotzdem sind deine Freunde geblieben.
Vergib auch all deinen Missetätern,
den Missachtern, Missbrauchern, Verletzern, Verrätern.
So wirst du frei und unbeschwert,
fröhlich und kraftvoll, echt liebenswert.

Dein Schlussstrich unter altes Leid
macht dich fürs Aufblühen im Frühling bereit.
Du kannst deine Kraft zur Entwicklung nützen,
dich vor neuen Vergehen schützen,
dich mit Freunden in Freude und Freiheit verbinden,
Frieden und Liebe und Glück bald finden.

Im Leben passiert immer wieder etwas, was dich stört oder ärgert, dich “verletzt” oder beleidigt.
Was du dir selbst antust – und was du glaubst, dass andere Menschen dir antun:
Beispielsweise Unsensibles, Ungerechtes, Unverzeihliches… Vorurteile, Vorwürfe, Verurteilungen…

Natürlich tut das nicht gut, löst Frust, Groll, Ärger, Wut und andere ungute Gefühle aus.
Das alles ständig mit sich herumzutragen oder anderen Menschen endlos nachzutragen macht das Leben jedoch unnötig schwer.

VERGIB doch einfach

  • dir selbst für alles, was du dir selbst und anderen angetan hast
  • anderen Menschen für alles, was sie dir vermeintlich angetan haben

Ist es nicht so einfach für dich, dieses Schuldzuweisen, Verurteilen, Nachtragen zu beenden?
Dann versuchs mal mit Springen – Springen über deine eigenen Schatten.
In die Selbst-Verantwortung für dein Sein und dein Tun. Vergangene Vergehen einfach vergeben.
Einen Schlussstrich ziehen und drüberspringen – aus der schmerzhaften Trennung in eine neue Verbundenheit.

Du vergibst dir nichts, wenn du vergibst, wirklich, von ganzem Herzen. Und du kannst ganz viel dabei gewinnen:

  • du bist nicht länger dein eigener Feind, der dich mit Selbstvorwürfen quält, verurteilt oder gar bestraft –
    du wirst dir selbst zu deinem besten Freund
  • du brauchst Menschen nicht länger wie ein Racheengel verfolgen, von denen du dich missachtet, beleidigt, verletzt fühlst –
    du kannst sie plötzlich in neuem milden Licht sehen
  • deine inneren und äußeren Feindbilder verschwinden, alte Wunden verheilen –
    du kannst zufrieden, frei und glücklich werden
  • du kannst alte Geschichten loslassen, die dich belasten, Zeit kosten und deine Lebensenergie blockieren –
    und endlich Versäumtes nachholen und Erträumtes verwirklichen
  • du kannst trennende Denk- und Verhaltensmuster loswerden –
    und dein Denken, Fühlen und Handeln auf das wirklich Wesentliche in deinem Leben ausrichten
  • nichts in dir möchte noch länger nach Vergeltung, Sühne und Rache schreien –
    du kannst dein Herz hören, das nach Frieden, Freiheit und Liebe ruft

Vergeben ist nicht deine Stärke? Beim gemeinsamen Üben und Tanzen wird es vielleicht viel leichter, vielleicht kannst du einiges loslassen, lösen und abgeben. Vergeben können lässt dich frei werden von Altlasten und frei werden für die Verwirklichung deiner Träume – die Vergangenheit loslassen, die Gegenwart genießen und die Zukunft gestalten.

  • Fällt es mir leicht, zu verzeihen und zu vergeben?
    Oder hänge ich fest in meinen eigenen Altlasten, stecke ich noch drin im Schnee von gestern?
  • Kann ich Trennendes in Verbindendes, Negatives in Positives, Zerstörerisches in Konstruktives, Hässliches in Schönes verwandeln?
    Oder komme ich nicht leicht heraus aus meiner Negativspirale?
  • Kann ich Kritik, Beleidigungen, Hass, Neid, Eifersucht, Aggression, ja selbst Gewalt gelassen und gefestigt begegnen?
    Oder machen mich solche Dinge wütend, rasend, traurig, verzweifelt, mutlos, ohnmächtig, fertig?
  • Lasse ich mich durch Unangenehmes nicht von meiner Meinung und Haltung, von meinem Weg abbringen?
    Oder lasse ich mich leicht in einem unnötigen Dauerkonflikt festnageln?
  • Kann ich eigene Fehler erkennen, eingestehen und wiedergutmachen, “Verletzungen” durch andere vermeiden?
  • Gelingt es mir, quälende Gedanken und Gefühle in Verständnis und Mitgefühl zu verwandeln?

INTEGRITÄT

INTEGRITÄT

Hattest du Mut, dich zu befreien
von Lasten, Zwängen und falschem Schein?
Um frei zu werden fürs Wahre und Schöne,
für die Farben des Lebens, die Klänge, die Töne.

Du hast dich von altem Verhalten gereinigt,
wirst nicht mehr von bösen Gedanken gepeinigt,
hast Versäumen, Verbocken, Verwunden vergeben,
kannst alten Verstrickungen leichter entschweben.

Kannst deine Schätze erkennen und nutzen,
lässt dir nicht mehr die Flügel stutzen,
kannst Herzensverbindungen schaffen und halten
Respekt und Freundschaft und Liebe entfalten.

Du bist dir sicher der eigenen Stärken
kannst sie nutzen zu nützlichen Werken,
kannst auch Schwächen und Schatten sehen,
statt hängenbleiben nun weitergehen
ins Leben, ins Neue, voll Zuversicht –
das Dunkel war gestern, heut gehts ins Licht.

Du kannst viel bewirken mit deiner Präsenz,
mit deiner Liebe und Intelligenz.
Was wirklich zu tun ist, das tust du auch,
du spürst, es ist richtig, in Herz und Bauch.

Dein Geist ist mit Körper und Seele verbunden,
so hast du die Trennung überwunden
in dir selbst und auch zur Welt,
die dir immer besser gefällt.

Du fühlst dich verbunden, kannst lieben und fließen,
Träume leben und dein Leben genießen.
So kannst du sie leben, die Integrität,
die allen Menschen so gut tun tät.

Die ersten 10 Herzensqualitäten möchten uns inspirieren und ermutigen zum Bewegen und Befreien, zum Erkennen und Freiwerden für das wirklich Wichtige im Leben. Angekommen sein bei dir selbst, in deiner Mitte, in deiner INTEGRITÄT: Das Richtige und Wichtige erkennen und tun können, von dir selbst und von anderen Menschen dafür ehrliche Anerkennung, Wertschätzung und Bewunderung bekommen. Herzensverbindungen entstehen lassen und erhalten.
Konntest du in Bewegung kommen, dich befreien von so manchen Altlasten aus deiner Vergangenheit, von Hindernissen und Trennendem in deiner Gegenwart?

Erinnere dich doch mal an alles, was du bisher erkennen, verändern, verbessern konntest, wie weit du dich entwickeln konntest.
Hier ist eine Checkliste zum Nachdenken, Nachspüren und Anerkennen:

Ich konnte

  • mich befreien von ungesunden Widerständen gegen das Leben
  • wirklich und wahrhaftig werden und mich auch so zeigen
  • mutig hinderliche Ängste, Zweifel und Zwänge überwinden
  • den Willen und die Kraft finden, das Anstehende und Wesentliche anzupacken und zu verwirklichen
  • mich selbst voll akzeptieren und lieben, wie ich nun mal bin, mit all meinen Stärken und Schwächen
  • verständnisvoll und mit gutem Gefühl auch meine ungeliebten Muster ansehen und verändern
  • meine Schuldzuweisungen an andere Menschen für meine eigenen Flops loswerden
  • mir selbst vergeben für alles, was bisher vielleicht schief gelaufen ist in meinem Leben
  • mich befreien von Bevormundungen, Abhängigkeiten und Rachegelüsten
  • die volle Verantwortung übernehmen für mich selbst, für mein Denken, Fühlen und Handeln und die Auswirkungen meines Tuns
  • trennende und hinderliche Denk- und Verhaltensmuster durch konstruktives, verbindendes, ganzheitliches Denken und Handeln ersetzen
  • mein Tun in Einklang mit meinem Gewissen und meinem Bauchgefühl bringen
  • mich daran orientieren, was gut und wichtig ist für mich selbst, für andere, für die Gemeinschaft und die Umwelt
  • meine eigenen Stärken und Fähigkeiten erkennen und versuchen, sie auch einzusetzen
  • meine ungelebten Wunschträume erkennen und mir erlauben, sie mir zu erfüllen
  • andere Menschen in ihrer Einzigartigkeit und Andersartigkeit erkennen und achten
  • zu anderen Menschen herzliche Verbindungen aufnehmen und erhalten
  • mit Freude erkennen, wie viel ich mit meiner neuen Haltung und Ausstrahlung in meinem Lebensumfeld bewirken kann

Vielleicht bist du nun überrascht und dankbar, wieviel davon du in deinem Leben heuer befreien und entwickeln konntest.
Genau so fühlt sie sich an, die Integrität: leicht und lebendig, dankbar und frei – frei für Neues, Wesentliches, Lust- und Liebevolles.